Wir haben uns der Forschung verschrieben

genauer gesagt der unabhängigen Basisforschung!

Diese ist essentiell, um den Krebs in seiner Gesamtheit zu verstehen und seine Einflussfaktoren besser zu ergründen. Denn leider wissen wir in vielen Fällen noch immer nicht, warum Frauen (oder Männer) an Brustkrebs erkranken. Und nur, wenn wir die Ursachen kennen, können wir effektiv therapieren.

 

Warum diese Art der Forschung so wichtig ist:

 

Forschungsprojekte, die von der Pharmaindustrie finanziert werden, kommen auch meist den Produkten der Pharmaindustrie zugute. Das heißt sie sind zielgerichtet und auf das Produkt zugeschnitten und umfassen beispielsweise keine alternativen Behandlungsmethoden.

Beispiele für Ergebnisse unabhängiger Basisforschung:

 

  • Schonendere Alternativen zur klassischen Chemotherapie
    (z.B. antihormonelle Tablettenkuren in Kombination mit neuen, zielgerichteten Therapien)
  • Krebsprävention z.B. für Frauen mit erblicher Vorbelastung
    (Möglich durch Entdeckung eines Brustkrebs-Gens, das vermehrt bei jüngeren Frauen auftritt)

 

Wir sind überzeugt davon, dass der Schlüssel zur Bekämpfung des Brustkrebses in der Forschung liegt. Darum werden wir unermüdlich weitermachen.

Unsere Projekte

  • Verbesserung von Lebensqualität und Distress bei KrebspatientInnen und Angehörigen…

    ...durch ein standardisiertes psychoonkologisches Unterstützungsprogramm. Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 führen zu einem sehr stark erhöhten Risiko für Brust- und Eierstockkrebs. Das Wissen um eine solche Veränderung kann zu einer psychischen Belastung für Betroffene und deren Familien werden. ...

  • Einfluss von Umwelt, Lifestylefaktoren…

    …und bislang unbekannten Brustkrebsgenen bei Frauen mit einer BRCA-Mutation Mutationen in den Tumorsuppressorgenen BRCA 1 und 2 führen bei Frauen zu einem deutlich erhöhten Risiko für Brustkrebs. Das Risiko einer Mutationsträgerin, bis zum 80. Lebensjahr an Brustkrebs zu erkranken, liegt dabei bei etwa 85 %....

  • Qualitätsaspekte in der Telemammographie…

    Mögliche Einflüsse auf die standardisierte Doppelbefundung bei einem Brustkrebs-Screening-Programm Ziel eines Mammographie-Screening-Programms ist es, Tumore so früh wie möglich zu entdecken, um durch eine wirkungsvolle Therapie die krankheitsspezifische Mortalität zu senken....

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Einreichbedingungen

  • Zur Einreichung berechtigt sind österreichische oder an einer österreichischen Institution tätige Wissenschaftler („Förderungswerber“).

 

  • Der Förderungswerber kann das von ihm vorgeschlagene Projekt aus dem Bereich der Brustkrebsforschung laufend beim Vorstand der Gemeinnützigen Privatstiftung für Brustgesundheit („Fördergeber“), c/o Dr. Christoph Mager, christoph.mager@dlapiper.com, per E-Mail einreichen. Die Ausarbeitung des Projektes hat den jeweils gültigen Richtlinien des Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF) zu entsprechen. Beizulegen ist ein Identitätsnachweis (Ausweisdokument) des Förderungswerbers sowie bei humanen Studien das Ethik-Votum und bei Projekten mit Versuchstieren das Votum der Tierversuchskommission. Die Projektdauer ist mit maximal zwei Jahren anzusetzen.

 

  • Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach Ermessen des Fördergebers. Willkommen sind alle Projekte aus dem Themenbereich Brustgesundheit (z.B. Prävention, alternative Behandlungsmethoden, …).

 

  • Der Förderungswerber ist verpflichtet, im Fall der Gewährung von Fördermitteln dem Fördergeber nach Abschluss des Projektes eine detaillierte Abrechnung entsprechend den Richtlinien des FWF über die Verwendung der erhaltenen Fördermittel vorzulegen. In allen Publikationen, welche aus dem geförderten Projekt hervorgehen, ist der Fördergeber als Projektbetreiber anzugeben.
  • Die Bereitstellung von zuerkannten Fördermitteln erfolgt zu je 50 % zu Beginn und zur Halbzeit der mit maximal zwei Jahren begrenzten Projektlaufzeit. Nach Ablauf der Hälfte der Projektlaufzeit hat der Förderungswerber dem Fördergeber einen schriftlichen Zwischenbericht über den bisherigen Projektstand zu übermitteln. Nach Projektabschluss hat der Förderungswerber dem Fördergeber einen schriftlichen Endbericht über sämtliche Projektergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt zu übergeben.

 

  • Der Ernennung zur Projektförderung durch den Fördergeber hat der Förderungswerber persönlich beizuwohnen. Diese wird nach Möglichkeit im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung stattfinden.

 

  • Der Förderungswerber nimmt zur Kenntnis, dass der Fördergeber ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 34 ff BAO verfolgt und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Daher ist das Wirken des Förderungswerbers im Rahmen der gesamten Projektarbeit wie das eigene Wirken des Fördergebers anzusehen und dem Fördergeber sind auch alle Rechtsfolgen der Handlungen des Förderungswerbers zuzurechnen.

 

  • Sofern der Förderungswerber dem Fördergeber entgegen diesen Bestimmungen keinen Endbericht über sämtliche Projektergebnisse übergibt oder gegen sonstige Regelungen dieser Einreichbedingungen verstößt, behält sich der Fördergeber ausdrücklich vor, die Fördermittel zurückzufordern.

Wissenschaftlicher Beirat

Die Entscheidung über die Vergabe des Projektförderungspreises der Gemeinnützigen Privatstiftung für Brustgesundheit liegt beim Stiftungsvorstand, der über die Zuerkennung unter Zuziehung eines Beirates aus dem In- und/oder Ausland befindet.

Der wissenschaftliche Beirat setzt sich zusammen aus:

Prof.Dr.med. Nadia Harbeck
Leitung des Brustzentrums
Universitätsklinikum Köln
Kerpener Straße 34
D-50391 Köln

 

Univ.Prof.Dr. Rolf Kreienberg
Universitäts-Frauenklinik Ulm
Prittwitzstraße 43
D-89075 Ulm

 

Prof.Dr. Manfred Kaufmann
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Johann Goethe Universität
Theodor Stern-Kai 7
D-60596 Frankfurt a.Main

Prof. Herjan J.T. COELINGH BENNINK, MD, PhD
CEO and President Pantarhei Bioscience
Pantarhei Bioscience
Boslaan 11
3701 CH Zeist
The Netherlands

Matthew J.C. Ellis, M.B., B.Chir., Ph.D.
Department of Medicine, Breast Oncology Division
Washington University School of Medicine
Division of Medical Oncology
660 South Euclid Avenue
Campus Box 8056, St. Louis, MO 63110